Workflow Automation

Make.com Preise 2026: Was Credits, Operations und Pläne wirklich kosten (mit Rechenbeispiel)

Max SchwabMax Schwab·17. August 2026·13 Min Lesezeit

Make.com-Preise setzen sich seit August 2025 aus einer monatlichen Plan-Gebühr und einem Credit-Kontingent zusammen, das je nach Modultyp unterschiedlich schnell aufgebraucht wird. Wer den Unterschied zwischen Credits und den früheren Operations nicht versteht, bucht schnell einen Plan, der entweder zu teuer oder im entscheidenden Monat zu knapp ist. Für Solopreneurs, Operations-Manager und kleine Teams, die vor der ersten Rechnung stehen, macht dieser Unterschied oft 100 bis 300 Euro im Jahr aus.

Was ist Make.com? (kurz)

Make.com ist eine visuelle No-Code/Low-Code-Plattform, mit der du Apps und Datenquellen über sogenannte Szenarien (Scenarios) miteinander verbindest, statt eigenen Code zu schreiben. Ein Szenario besteht aus Modulen, die per Drag-and-drop auf einer Arbeitsfläche verknüpft werden – vom Trigger (z. B. Neuer Formular-Eintrag) bis zur letzten Aktion (z. B. Slack-Nachricht). Make positioniert sich damit als visuellere, technisch tiefere Alternative zu Zapier und als gehostete Alternative zu n8n, mit über 2.000 verfügbaren App-Integrationen.

Wie die Make.com-Preisstruktur funktioniert: Credits und Operations erklärt

Eine Operation war im alten Abrechnungsmodell schlicht jede einzelne Modul-Ausführung innerhalb eines Szenarios: Jedes Mal, wenn ein Modul einen Datensatz verarbeitet, zählte das als eine Operation, unabhängig davon, ob es sich um ein simples “Get Row”-Modul oder einen aufwendigen HTTP-Request handelte. Das war einfach zu verstehen, aber ungerecht gegenüber Nutzern mit leichten Workflows, weil ein Klick auf Google Sheets genauso viel kostete wie ein komplexer API-Call mit großem Payload. Seit August 2025 rechnet Make.com zusätzlich in Credits ab – der neuen, granulareren Abrechnungseinheit, die den tatsächlichen Rechenaufwand eines Moduls widerspiegelt. Einfache Standardmodule verbrauchen weiterhin nur einen Bruchteil eines Credits pro Ausführung, während ressourcenintensive Module wie HTTP-Requests, große Datei-Transfers oder KI-Integrationen mehrere Credits ziehen können. Wer aus der alten Operations-Logik kommt, sollte sich diesen Unterschied vor der Planwahl bewusst machen – wie du Automatisierungs-Workflows technisch aufbaust, entscheidet direkt darüber, wie schnell dein Credit-Kontingent aufgebraucht ist.

Make.com Preispläne im Überblick: Free, Core, Pro, Teams, Enterprise

Der Free-Plan eignet sich für Testzwecke und sehr kleine Automatisierungen: Er bringt rund 1.000 Credits pro Monat, zwei aktive Szenarien und einen Nutzer mit. Für alles, was über ein Wochenend-Experiment hinausgeht, reicht das nicht – zwei Szenarien sind schnell erschöpft, sobald du CRM-Sync, Lead-Erfassung und interne Benachrichtigungen gleichzeitig automatisieren willst.

Ab dem Core-Plan wird es für echte Business-Workflows interessant. Die folgende Tabelle zeigt die Einstiegsstufen in EUR bei jährlicher Abrechnung – bei monatlicher Zahlung liegen die Preise pro Plan üblicherweise 25 bis 35 Prozent höher, zusätzlich kommt die in Deutschland übliche Mehrwertsteuer von 19 Prozent oben drauf, sofern keine reverse-charge-fähige Geschäftskundenrechnung greift.

Plan Preis/Monat (EUR, jährlich) Credits/Monat Nutzer Kernfeatures
Free-Plan 0 € ca. 1.000 1 2 aktive Szenarien, Community-Support
Core-Plan ab ca. 9 € ab 10.000 1 Unbegrenzte aktive Szenarien, alle App-Integrationen
Pro-Plan ab ca. 16 € ab 10.000 1 Priorisierte Ausführung, Custom Variables, Volltextsuche in Logs
Teams-Plan ab ca. 29 € ab 10.000 ab 5 Geteilte Workspaces, Team-Rollen, Prioritäts-Support
Enterprise-Plan individuell individuell (ab 50.000+) unbegrenzt SSO/SAML, dediziertes Infrastruktur-Setup, SLA, Account Manager

Für DACH-Kunden zählt neben dem reinen Preis auch der Serverstandort: Make.com bietet EU-Rechenzentren an, was für DSGVO-konforme Datenverarbeitung relevant ist, wenn du personenbezogene Kundendaten durch Szenarien schleust. Details zu Zertifizierungen und Datenresidenz findest du im offiziellen Make.com Trust Center – prüfe das vor Vertragsabschluss, falls du im Gesundheits-, Finanz- oder HR-Bereich automatisierst.

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Rechenbeispiel: Wie viele Credits verbraucht dein Workflow wirklich?

Abstrakte Zahlen wie “10.000 Operations” bringen dir wenig, solange du sie nicht auf einen echten Workflow beziehst. Deshalb rechnen wir zwei typische B2B-Szenarien durch, wie wir sie regelmäßig für Kunden aus dem Vertrieb und E-Commerce bauen.

Szenario 1: 5-Modul-CRM-Sync bei 500 Ausführungen im Monat. Ein Szenario mit fünf Modulen – Trigger bei neuem Formular-Eintrag, Lookup in Google Sheets, Kontakt in HubSpot anlegen oder aktualisieren, Slack-Benachrichtigung ans Vertriebsteam, Log-Eintrag in Airtable – läuft 500-mal im Monat durch. Fünf Module mal 500 Ausführungen ergeben 2.500 Operations. Da alle fünf Module hier Standardaktionen ohne aufwendige HTTP-Calls oder große Payloads sind, entspricht das im Credit-Modell ungefähr 2.500 Credits pro Monat für diesen einen Workflow.

Szenario 2: Lead-Erfassung plus E-Mail-Automation bei 1.200 Ausführungen im Monat. Webhook-Trigger aus dem Landingpage-Formular, Datenvalidierung per Filter, Kontakt im CRM anlegen, Willkommens-E-Mail über Mailchimp versenden, Alert an Slack – wieder fünf Module, diesmal bei deutlich höherem Volumen. 5 Module mal 1.200 Ausführungen ergeben 6.000 Operations beziehungsweise rund 6.000 Credits im Monat. In unserem eigenen Setup nutzen wir eine sehr ähnliche Kette für Kundenprojekte im Bereich Lead-Qualifizierung, allerdings mit einem zusätzlichen KI-Modul zur Lead-Scoring-Bewertung, das den Credit-Verbrauch pro Ausführung etwa verdoppelt.

Beide Szenarien zusammen kommen auf rund 8.500 Credits im Monat – noch innerhalb des Core-Plans mit 10.000 Credits, aber ohne jeden Puffer für Wachstum, A/B-Tests oder ein drittes Szenario. Sobald du saisonale Spitzen hast (Black Friday, Produktlaunch) oder ein weiteres Team-Szenario dazukommt, reißt dieses Kontingent. In der Praxis empfehlen wir Kunden mit einem Verbrauch jenseits von 7.000 bis 8.000 Credits im Regelbetrieb direkt den Sprung auf den Pro-Plan oder eine höhere Credit-Stufe, weil die Stabilität eines Puffers mehr wert ist als die paar Euro Ersparnis im Core-Tarif.

Welcher Plan passt zu deinem Team? Entscheidungshilfe nach Use Case

Als Solopreneur oder in der Testphase reicht der Free-Plan für erste Experimente, aber sobald du produktive Workflows laufen lässt – etwa einen einzigen CRM-Sync oder eine E-Mail-Automation wie in Szenario 1 – landest du fast automatisch beim Core-Plan. Der deckt einen einzelnen Nutzer mit mehreren aktiven Szenarien ab und ist für die meisten Ein-Personen-Setups die richtige Einstiegsstufe.

  • Solopreneur/Testphase: Free-Plan zum Ausprobieren, Core-Plan sobald der erste Workflow produktiv läuft.
  • Kleines Team mit regelmäßigen Workflows: Pro-Plan, wegen priorisierter Ausführung und besserer Fehlersuche über die Volltextsuche in Logs – wichtig, sobald mehrere Szenarien parallel laufen und Debugging Zeit kostet.
  • Mehrere Nutzer mit geteilten Szenarien: Teams-Plan ab dem Punkt, an dem zwei oder mehr Personen an denselben Automatisierungen arbeiten und Governance (wer darf was ändern) relevant wird.
  • Agentur oder komplexes Enterprise-Setup: Enterprise-Plan, sobald SSO, dedizierte Infrastruktur oder vertragliche SLA-Zusagen gefordert sind – meist ab 50.000+ Credits im Monat oder bei regulatorischen Anforderungen.

Aus über 30 Automatisierungsprojekten wissen wir: Der Wechsel von Core zu Teams passiert selten wegen des Credit-Limits, sondern wegen fehlender Zusammenarbeit – zwei Personen bearbeiten dasselbe Szenario und überschreiben sich gegenseitig. Wenn dein Setup komplexer wird als ein einzelnes Team mit klaren Zuständigkeiten, lohnt sich eine Beratung zum Automatisierungs-Setup, bevor du in den falschen Plan investierst.

Jährlich vs. Monatlich zahlen: Was lohnt sich wirklich?

Bei jährlicher Abrechnung sparst du bei Make.com in der Regel rund 30 Prozent gegenüber der monatlichen Zahlweise – aus 16 Euro im Monat für den Pro-Plan werden dann effektiv etwa 11 bis 12 Euro pro Monat, gerechnet auf zwölf Monate verteilt. Das lohnt sich, sobald du sicher bist, dass dein Credit-Bedarf über die nächsten zwölf Monate stabil bleibt oder wächst. Riskant wird die Jahresbindung, wenn dein Team gerade erst wächst oder du noch nicht weißt, ob ein zweiter Nutzer dazukommt: Ein Downgrade während der Laufzeit ist bei Make.com nicht vorgesehen, ein Upgrade auf einen höheren Plan dagegen jederzeit möglich, meist anteilig verrechnet.

Make.com vs. Zapier vs. N8n: Preisvergleich im Detail

Die drei Platzhirsche rechnen fundamental unterschiedlich ab: Make.com in Credits, die je nach Modultyp variabel verbraucht werden, Zapier in Tasks, bei denen jede ausgeführte Aktion pauschal einen Task zählt, und n8n in Executions in der Cloud-Version oder komplett unbegrenzt, wenn du selbst hostest. Diese drei Modelle sind nicht direkt vergleichbar, ohne einen konkreten Workflow durchzurechnen.

Kriterium Make.com Zapier n8n
Preismodell Credits, variabel je Modultyp Tasks, jede Aktion = 1 Task Executions (Cloud) oder unbegrenzt (Self-Hosted)
Einstiegspreis ab ca. 9 €/Monat (Core, jährlich) ab ca. 20 $/Monat (Starter) ab ca. 20 $/Monat (Cloud) oder 0 € (Self-Hosted)
Free-Plan-Limits 1.000 Credits, 2 Szenarien 100 Tasks/Monat, 2 Zaps Community-Edition unbegrenzt (Self-Hosted)
Selbst-Hosting-Option Nein, nur Cloud Nein, nur Cloud Ja, Fair-Code-Lizenz

Wir haben bei einem Kunden aus dem B2B-SaaS-Bereich eine Migration von Zapier Professional (rund 49 US-Dollar im Monat für 2.000 Tasks) zu Make.com durchgerechnet: Der vergleichbare Workflow-Umfang passte bequem in den Make Pro-Plan für rund 16 Euro im Monat bei Jahresabrechnung, macht über zwölf Monate eine Ersparnis von grob 350 bis 400 Euro. Der Umstellungsaufwand lag bei etwa zwei Personentagen für das Nachbauen der bestehenden Zaps als Make-Szenarien – die Investition hatte sich nach dem ersten Monat amortisiert, weil allein die Lizenzkosten-Differenz den Migrationsaufwand deckte. Ein oft übersehener Kostentreiber dabei: Polling-Trigger. Zapier und Make prüfen bei vielen Apps ohne native Webhook-Unterstützung standardmäßig alle paar Minuten, ob es neue Daten gibt – das verbraucht Operations beziehungsweise Credits, selbst wenn nichts Neues passiert ist. N8n umgeht das im Self-Hosted-Betrieb komplett, weil du dort keine Ausführungen bezahlst, nur Serverkosten.

Häufige Kostenfallen bei Make.com

Die Plan-Auswahl ist nur die halbe Miete – in der Praxis treiben vier Dinge den Credit-Verbrauch unbemerkt in die Höhe. Custom Apps mit eigenen HTTP-Calls verbrauchen pro Aufruf oft deutlich mehr als ein Standardmodul, besonders bei großen JSON-Payloads oder Datei-Uploads. Der Data Store, Make.com’s interne Mini-Datenbank, zählt jeden Lese- und Schreibzugriff separat mit – wer ihn als Ersatz für eine echte Datenbank nutzt, zahlt für jede einzelne Abfrage. Teams-Add-ons wie zusätzliche Nutzerplätze oder erweiterte Rollen kosten planübergreifend extra und werden bei der ersten Kalkulation gern vergessen. Und Polling-Trigger, die alle fünf oder zehn Minuten nach neuen Daten fragen, summieren sich über einen Monat auf mehrere hundert Ausführungen, selbst wenn 90 Prozent davon leer laufen.

  • Custom Apps mit HTTP-Modulen: Große Payloads oder viele Felder pro Call erhöhen den Credit-Verbrauch pro Ausführung spürbar.
  • Data Store als Datenbank-Ersatz: Jeder Lese- und Schreibvorgang zählt einzeln und summiert sich bei häufigen Abfragen schnell.
  • Teams-Add-ons: Zusätzliche Nutzerplätze und Rollen kommen planübergreifend als separate Kostenposition dazu.
  • Polling-Trigger statt Webhooks: Regelmäßiges Nachfragen ohne neue Daten verbrennt Credits, die ein Webhook-Trigger nie verbraucht hätte.

FAQ: Häufige Fragen zu Make.com Preisen

Was hat sich mit der Umstellung von Operations auf Credits im August 2025 geändert?

Vor August 2025 zählte jede Modul-Ausführung als eine Operation, unabhängig vom Rechenaufwand. Seither verbrauchen einfache Module weiterhin wenig, während rechenintensive Module wie HTTP-Requests oder KI-Integrationen mehrere Credits ziehen – das Modell bildet den tatsächlichen Ressourcenverbrauch genauer ab, macht die Kalkulation für komplexe Szenarien aber auch etwas unübersichtlicher.

Setzen sich die Credits bei allen Make.com-Plänen monatlich zurück?

Ja, das Credit-Kontingent aller Pläne – vom Free-Plan bis zum Enterprise-Plan – setzt sich zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszyklus zurück. Ungenutzte Credits werden nicht automatisch in den Folgemonat übertragen, es sei denn, du hast individuell im Enterprise-Vertrag etwas anderes vereinbart.

Lohnt sich das Upgrade von Core auf Pro, wenn ich mein Credit-Limit nicht erreiche?

Wenn du regelmäßig unter 60 bis 70 Prozent deines Core-Kontingents bleibst, bringt das Upgrade preislich wenig. Der Pro-Plan lohnt sich dann eher wegen der Features – priorisierte Ausführung bei Lastspitzen und Volltextsuche in den Logs sparen dir Debugging-Zeit, die den Aufpreis oft schneller rechtfertigt als das reine Credit-Volumen.

Kann ich zusätzliche Credits kaufen, ohne den Plan zu wechseln?

Ja, Make.com erlaubt es, innerhalb eines bestehenden Plans zusätzliche Credit-Pakete hinzuzubuchen, wenn du absehbar nur temporär über dein Kontingent kommst – etwa wegen einer Kampagne. Für dauerhaft höheren Verbrauch ist ein Upgrade auf die nächste Plan-Stufe in der Regel günstiger als wiederholt Zusatzpakete zu kaufen.

Wie wirken sich Polling-Trigger auf meinen monatlichen Credit-Verbrauch aus?

Polling-Trigger prüfen in festgelegten Intervallen – oft alle fünf bis fünfzehn Minuten – ob neue Daten vorliegen, und jede dieser Prüfungen zählt als Ausführung, auch ohne Ergebnis. Bei einem 15-Minuten-Intervall summiert sich das auf fast 3.000 Prüfungen im Monat allein für ein einziges Modul. Wo immer die angebundene App native Webhook-Unterstützung bietet, sparst du damit erheblich Credits gegenüber einer Polling-Lösung.

Wie viel kostet Make.com pro Monat?

Je nach Plan zwischen 0 Euro im Free-Plan und individuellen Enterprise-Konditionen. Für die meisten kleinen Teams liegt die realistische Spanne zwischen 9 Euro (Core, jährlich) und 29 Euro (Teams, jährlich) im Monat, zuzüglich Mehrwertsteuer und je nach tatsächlichem Credit-Verbrauch eventuell zusätzlicher Credit-Pakete.

Was zählt in Make.com als Operation?

Eine Operation ist jede einzelne Modul-Ausführung innerhalb eines Szenarios – vom Trigger über Zwischenschritte bis zur letzten Aktion. Ein Szenario mit fünf Modulen, das einmal komplett durchläuft, erzeugt fünf Operations; läuft es 500-mal im Monat, sind das 2.500 Operations, unabhängig von der zusätzlichen Credit-Gewichtung einzelner Module.

Ist Make.com kostenlos nutzbar?

Im begrenzten Umfang ja: Der Free-Plan bringt rund 1.000 Credits und zwei aktive Szenarien mit einem Nutzer mit, dauerhaft und ohne Kreditkarte. Für produktive Business-Workflows reicht das aber meist nur für einen einzelnen, schlanken Prozess.

Ist Make.com günstiger als Zapier?

Bei vergleichbarem Automatisierungsvolumen in der Regel ja, weil das Credit-Modell effizienter mit einfachen Standardmodulen umgeht als Zapiers pauschale Task-Zählung. In unserem Migrationsbeispiel lag die Ersparnis bei rund 350 bis 400 Euro pro Jahr für ein mittelgroßes B2B-Setup – bei sehr HTTP-lastigen, komplexen Workflows kann sich das Bild allerdings umkehren, weil Make dort mehr Credits pro Ausführung zieht.

Was ist der Unterschied zwischen Make.com Core und Pro?

Beide Pläne starten mit demselben Credit-Kontingent, der Pro-Plan bringt aber priorisierte Ausführung bei Lastspitzen, Custom Variables für flexiblere Szenarien und eine Volltextsuche in den Ausführungs-Logs mit, die die Fehlersuche bei komplexen Workflows deutlich beschleunigt. Für ein einzelnes, einfaches Szenario reicht Core, sobald mehrere Szenarien parallel laufen und Debugging Zeit kostet, zahlt sich Pro aus.

Rechne deinen eigenen Verbrauch nach demselben Muster wie in den beiden Szenarien oben durch: Anzahl der Module mal geplante Ausführungen pro Monat, plus einen Puffer von 20 bis 30 Prozent für Wachstum und Polling-Verluste. Landest du unter 10.000 Credits mit einem Nutzer, reicht Core. Kommen mehrere Nutzer, geteilte Szenarien oder ein Verbrauch jenseits von 10.000 Credits dazu, ist der Sprung auf Pro oder Teams die günstigere Entscheidung, als später mitten im Wachstum umzuziehen.

Max Schwab

Max Schwab

Cofounder · Automated AI

Max Schwab ist Gründer und Geschäftsführer der Automated KI-Agentur und spezialisiert auf intelligente Prozessautomatisierung, KI-Integration und Business-Process-Optimization im deutschsprachigen Mittelstand. Nach sechs Jahren in strategischen Führungsrollen (u.a. als CEO und Chief Strategy Officer im B2B-Tech-Umfeld) hat er sich auf die systematische Transformation von Unternehmensabläufen fokussiert. Seine Schwerpunkte: strategische KI-Potenzialanalyse, Integration von Large Language Models in ERP- und CRM-Ökosysteme sowie die Entwicklung autonomer KI-Agenten für Kundenservice, Vertrieb und operative Prozesse. Sein Fokus liegt auf produktiven, messbaren KI-Automatisierungen für den Mittelstand: n8n-Workflows, KI-Agenten sowie Prozess- und Vertriebsautomatisierung, die Betriebskosten senken und Prozesse beschleunigen, ohne entsprechenden Personalaufbau. Tech-Stack: n8n, Make.com, Claude API, OpenAI, Anthropic. Seine Beiträge erscheinen regelmäßig auf LinkedIn und in der n8n Community. Maxim: keine Buzzwords, sondern ROI-getriebene, nachweisbare Automatisierungen mit klarer Erfolgsmessung.

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